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Bariatrische Chirurgie

Magenbypass

Der Magenbypass, auch Magenkurzschluss genannt, ist ein bariatrisches Operationsverfahren, das Restriktion und Malabsorption kombiniert. Dabei wird ein kleiner Magenpouch gebildet, der direkt mit dem Dünndarm verbunden wird. So werden der größte Teil des Magens und der Anfang des Dünndarms umgangen. Es ist das Standardverfahren bei schwerer Adipositas mit Begleiterkrankungen.

Dauer

2 bis 3 Stunden

Anästhesie

Vollnarkose

Krankenhausaufenthalt

3 bis 5 Nächte

Sicherheit

Zertifizierte Protokolle

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TECHNOLOGIE

Warum sollten Sie sich für unsere Klinik für diesen Eingriff entscheiden?

    Der Eingriff wird von einem auf Adipositaschirurgie spezialisierten Chirurgen durchgeführt.

    Ein erfahrenes und umfassendes interdisziplinäres Team steht Ihnen zur Seite.

    Das ERAS-Protokoll (Enhanced Recovery After Surgery) wird angewendet.

    Strenge Überwachung des Nährstoffstatus wird gewährleistet.

    Lebenslange Nachsorge zur Prävention von Spätkomplikationen wird gewährleistet.

Ziele und Nutzen

    Massiver und anhaltender Gewichtsverlust (60–80 % des Übergewichts)

    Doppelter Wirkmechanismus: Restriktion + moderate Malabsorption

    Remission von Typ-2-Diabetes in 80–90 % der Fälle

    Deutliche Verbesserung aller Adipositas-bedingten Begleiterkrankungen

    Tiefgreifende Beeinflussung der Verdauungshormone (Inkretin-Effekt)

    Verbesserte Lebensqualität langfristig

Indikationen

Sicherheit und Protokolle

    Der Eingriff wird von einem auf Adipositaschirurgie spezialisierten Chirurgen durchgeführt.

    Ein erfahrenes und umfassendes interdisziplinäres Team steht Ihnen zur Seite.

    Das ERAS-Protokoll (Enhanced Recovery After Surgery) wird angewendet.

    Strenge Überwachung des Nährstoffstatus wird gewährleistet.

    Lebenslange Nachsorge zur Prävention von Spätkomplikationen wird gewährleistet.
    BMI ≥ 40 kg/m² (Adipositas permagna)

    BMI ≥ 35 kg/m² mit schweren Begleiterkrankungen (z. B. unkontrollierter Diabetes mellitus)

    Fehlgeschlagene Schlauchmagenresektion oder Magenbandoperation

    Schweres metabolisches Syndrom

    Belastender gastroösophagealer Reflux im Zusammenhang mit Adipositas

    Patienten, die zu einer lebenslangen medizinischen Nachsorge bereit sind

Präoperative Vorbereitung

Umfassende, multidisziplinäre präoperative Beurteilung
Detaillierte endokrinologische und kardiologische Untersuchung
Obligatorische psychologische und psychiatrische Untersuchung
Präoperative Ernährungsüberwachung über mehrere Monate
Gastroskopie mit Helicobacter-pylori-Testung
Strenge präoperative Diät für 2–4 Wochen
Vollständige und dokumentierte Raucherentwöhnung

Medizinische Untersuchung

Sie erhalten eine individuelle Analyse Ihres Falls durch unser OP-Team.

Vorgehensweise bei der Intervention

Der Eingriff wird laparoskopisch durchgeführt. Der Chirurg formt aus dem oberen Teil des Magens einen kleinen Magenpouch (30–50 ml) und trennt ihn so vom restlichen Magen ab. Anschließend wird der Dünndarm durchtrennt und sein distaler Abschnitt mit diesem Pouch verbunden (alimentäre Schlinge). Der proximale Abschnitt wird weiter unten wieder angeschlossen, damit Verdauungssäfte die Nahrung erreichen können. Diese Y-förmige Anastomose bildet einen Bypass, der die Nährstoffaufnahme reduziert.

Postoperative Überwachung und Genesung

Zwei Wochen lang flüssige Nahrung, dann pürierte Kost, anschließend über sechs bis acht Wochen schrittweise normale Konsistenzen. Drei bis sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit. Eine strikte und lebenslange Vitaminzufuhr ist unerlässlich. Zwei Jahre lang engmaschige Überwachung, danach jährliche Kontrollen lebenslang.

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Erwartete Ergebnisse

Eine Magenbypass-Operation ermöglicht einen Gewichtsverlust von 60 bis 80 % des Übergewichts innerhalb von 18 Monaten. In 80 bis 90 % der Fälle kommt es zu einer Remission des Diabetes, oft schon in den ersten Wochen. Die Wirkung auf die Verdauungshormone erklärt diese außergewöhnlichen Stoffwechselergebnisse. Bei konsequenter Nachsorge sind die Ergebnisse von Dauer.

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